Unser letzter Tag in Bangkok

So, unser letzter Tag in Bangkok (und in Thailand) ist fast vorbei.

Heute waren wir z.B. am Erawan-Schrein, wo man für die Erfüllung seiner Wünsche beten kann.

Besonders praktisch: Für einen bestimmten Geldbetrag tanzt eine Gruppe Tempeltänzerinnen während man betet, um die Schlagkraft des Wunsches zu erhöhen. Die Kasse befindet sich gleich rechts von der Tanztruppe. 🙂

Hier noch ein paar Impressionen aus Bangkoks Geschäftsviertel um den Siam Square:

Das war’s, morgen sind wir wieder in Berlin. Bis dann!

Kingking

Gerade gehen wir zum Thewet-Pier, um ein Expressboot in Richtung Innenstadt zu besteigen, da werden wir von einem gestikulierenden Militär-Polizist aufgehalten.

Ich frage ihn: “Is the pier closed?” Er: “No, kingking!”

Mmh, wenn ich doch nur Thai könnte, dann wüsste ich sicher auch was “kingking” bedeutet…

Eine Marktfrau hilft aus: “You wait! The king is coming!”

Was? Bhumibol Adulyadej, auch bekannt als Rama IV, seit 1946 regierender, gottgleich verehrter König von Thailand, kommt hier um die Ecke gebogen?

Und tatsächlich: Angeführt von einem Polizei-Fahrzeug mit Blaulicht nähert sich ein kleiner Konvoi aus ca. 7-8 recht unprätentiösen, japanischen Limousinen, und in einer davon saß wohl der König!

Am schönsten fand ich die drei Frauen aus der königlichen Familie, die in vollständiger, gold-glänzender Prinzessinnenmontur in ihrem Privatwagen mitfuhren – einem gelben New Beetle! 🙂

 

Two nights in Bangkok

Diesmal sind wir leider nicht im Phranakorn Nornlen untergekommen, weil dieses Guesthouse bereits vollständig belegt war.

Kurzzeitig in Panik weil ich im Moloch Bangkok unbedingt eine ruhige, entspannende Unterkunft – idealerweise mit Garten, optional mit Pool – für mich und die Kinder haben wollte, war ich kurz davor, ein Zimmer im Swissotel, im Anatara Riverside oder im Mandarin Oriental zu reservieren. Die ersten beiden wären mit Preisen ab 100.- €  innerhalb des Reisebudgets sogar noch zumindest vorstellbar gewesen, aber die einfachste Suite im Mandarin war mir mit 1.150.- € dann doch zu teuer…

Nach kurzem Durchatmen konnte ich mich wieder auf eine familiärere, “landestypischere” Unterkunft einlassen, und da uns der Stadtteil Thewet so gut gefallen hatte – zentrumsnah, aber nicht zu touristisch – haben wir für zwei Nächte im Guesthouse Shanti Lodge eingecheckt.

Am Ende war auch diese Unterkunft ein voller Erfolg: Nicht ganz so schön wie das Phranakorn Nornlen, aber dafür auch ein ganzes Stück günstiger und auch sehr nett. Hier steigen nicht nur Familen ab, sondern auch Einzelreisende; dennoch gibt es eine kleine Spielecke und (im Vergleich zum Connected Room des Phranakorn Nornlen allerdings kleine) Familien-Zimmer mit Hochbett.

Durch die vor der Tür wartenden Tuk-Tuks und den nahen Thewet-Pier war eine gute Verkehrsanbindung gegeben, und wir haben uns insgesamt sehr wohl gefühlt.

Mit Kindern in Bangkok

Wer mit kleinen Kindern nach einem zehnstündigen, schlaflosen Interkontinentalflug in Bangkok ankommt, einer der größten, schwülsten, lautesten und dreckigsten Städte Südostasiens, der sollte vielleicht nicht gleich die die stickigste und kleinste Unterkunft in der Khaosan Road wählen…

Mein Tipp: Das Guesthouse Phranakorn Nornlen (“slow life”)!

Diese von einer Familie geführte Unterkunft liegt unweit des historischen Stadtzentrums in einem typischen, (für Bangkoker Verhältnisse) ruhigen Wohnviertel. Das Guesthouse verfügt über einen begrünten Innenhof mit Kinderspielplatz und einem kleinen Spielzimmer und ist ein echtes Refugium inmitten des Molochs Bangkok.

Unser Reiseführer schreibt:

“Eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt! Sehr schön, lebendig und farbenfroh gestaltetes Hotel mit freundlichem, ruhigen Innenhof voller Pflanzen und Reliquien vergangener Tage. Die Zimmer sind mit wunderschönen, handgemalten Motiven verziert und individuell eingerichtet. Die interessante und kreative Gestaltung zieht sich durch die gesamte Anlage. Gemüse- und Kräutergarten auf dem Dach. Sehr nettes, hilfsbereites Personal.”

Und was soll ich sagen? Das ist noch untertrieben, denn ein gemütlicheres Hostel habe ich selber noch nie besucht. Vor allem ist es sehr beliebt bei Individualtouristen mit Kindern, so dass die eigenen immer jemanden zum Spielen haben.

Außerdem gibt es nette kleine Besonderheiten, wie z.B. sehr gute Thai-Massage oder einen kostenlosen Kochkurs!

BKK

Um 10 Uhr Ortszeit (04 Uhr morgens MEZ) sind wir in Bangkok gelandet.

Wir Erwachsenen haben leider keine Minute geschlafen, aber Schlaf wird eh überbewertet.

(das Thailändische Wort hinter “AB 7160” bedeutet “Berlin”)

Zu Glück wartet am Ausgang bereits der Fahrer unseres Guesthouses, der uns im klimatisierten Fahrzeug zur Unterkunft bringen wird.